ein neues Mitglied :-)

5 Tage 8 Stunden her - 4 Tage 2 Stunden her #12388 von Blume5
ein neues Mitglied :-) wurde erstellt von Blume5
Ich grüße herzlich alle Forenmitglieder und danke der Admin. für meine Anmeldung.. es hat also geklappt :-)

Ich möchte mich kurz vorstellen: 61 Jahre alt, glückliche Großmama zweier süßer Enkelkinder, berufstätig und von Natur aus mit positivem Denken und guter Laune beschenkt. Vor ca.35 Jahren bekam ich ständige Speicheldrüsenentzündungen und etliche "unklare Befindlichkeitsstörungen", die ärztlicherseits nicht erklärlich waren. Ich muss euch das alles nicht lange schildern, denn das kennt ihr hier alle.  Die Diagnose "Sjögren" wurde erfreulicherweise nun vor 1 Woche gestellt. Es ist die Primärerkrankung, das ist in diesem Zusammenhang wichtig, denn Anfang 2019 wurden mir "Raumforderungen" aus dem rechten Lungenflügel teilweise entnommen. Die Ärzte konnten ohne Resektionen nicht erkennen, um was es sich da handelt in den verschiedenen Lungenlappen. Es hat sehr lange gedauert, bis die Biopsate in verschiedenen Referenzlabors dann als "niedrig-malignes Non-Hodgkin-Lymphom" identifiziert werden konnten. So wurde ich als Krebspatientin mit einer Chemo-Antikörper-Therapie behandelt, die zwar die Lymphome geschrumpft hat, aber der Auslöser von heftigen Gelenkschmerzen wurden. Röntgen ergab keine Arthrose, auch sonst wieder vollkommen unklar, warum mein Körper dermaßen heftig auf diese "Gut verträgliche Therapie" reagiert hat. So musste die Chemo abgebrochen werden, obwohl es noch einen kleinen Restbefund in der Lunge gibt. Mein Onkologe meinte, ich solle jetzt mein Immunsystem stärken durch viel Bewegung, viel frische Luft und gesunde Ernährung.  Nun habe ich aber von den Rheumatologen Quensyl ans Herz gelegt bekommen. Dies dämpft wieder das Immunsystem. Was schlimmstenfalls das Lymphom wieder nachwachsen lassen könnte. Nehme ich es aber nicht, bekämpft mein Immunsystem sich selber und bildet vielleicht woanders neue Lymphome. Da habe ich jetzt die Wahl zwischen Pest und Cholera, oder? Kennt sich jemand mit dieser Zwickmühle aus und kann mir dazu etwas erzählen? Erschwerend kommt hinzu, dass ich Medikamente zunehmend schlecht vertrage. Also auch bei Quensyl mit (fast) allem rechne ;-).  Ich würde überaus gerne einen Weg ohne Hammer-Medikamente finden. Mit entzündungshemmender Ernährung zum Beispiel. Hab mich da bereits etwas eingearbeitet, aber dieses Thema ist ja auch sehr umfänglich.
Ich mach´ hier einfach mal Schluss und schau´mal, was meine Krankheitsbrüder-und schwestern an Erfahrungen und Ideen haben.
Viele liebe Grüße aus dem frühlingshaften Berlin :-)

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