Befunde, die nur verunsichern

4 Jahre 1 Monat her #11597 von Lene
Befunde, die nur verunsichern wurde erstellt von Lene
Mein Mann und ich wünschen uns ein Baby, aber seit 2 Jahren will es nicht klappen.
Sein Spermiogramm ist schlecht und bei war bis jetzt immer alles in Ordnung. Nun hat man bei mir ein großes Blutbild machen lassen, der mich komplett durcheinander gebracht hat.
Mein ANA wert ist erhöht, somit ist auch der ENA wert positiv (33.00). Auch das SsA/ro (>240)und SsB/La (>15.0) sind recht hoch.
Nach diesem Befund bin ich sofort zum Rheumatologen gegangen und er meinte, ich solle mich auf das Epstein Barr Virus testen lassen und auch das DSF70 testen lassen.
Test Ergab folgendes: Epstein Barr Igg Ak: 18,5 und Normet liegt bei <9,0
Epstein Barr IgM Ak ist bei 0,7
EBNA IgG ist bei 45,4 und Normwert ist <9
Das DSF70 liegt nur bei 0.06 und Normwert ist <0.8

Meine Großmutter väterlicher Seite hatte das Sjögren Syndrom. Ich bin 33 Jahre alt und habe absolut keine Symptome. Weder trockene Augen, noch Müdigkeit, noch schmerzende Gelenke. Auch keinen trockenen Mund.

Ich bin jetzt einfach so verunsichert warum diese Werte bei mir so hoch sind. Blutsenkung ist im Normbereich. Das CRP ist auch völlig normal. Nur die Thrombozyten liegen vei 120.

Kann es trotzdem sein, dass ich das Sjögren Syndrom geerbt habe, oder können andere harmlosere Erkrankungen dahinter stecken ( eben das Epstein Barr Virus) vor ca. 12 Jahren hatte ich die Gürtelrose.

Wie gefährlich wäre in meinem Fall eine Schwangerschaft? Wir möchten demnächst zur künstlichen Befruchtung.
Ich hoffe ihr könnt mir einige Ratschläge geben, da ich echt verzweifle.

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4 Jahre 1 Monat her - 4 Jahre 1 Monat her #11599 von Nelke
Hallo Lene,

also vererbt werden kann das Sjögren Syndrom nicht. Es gibt eine genetische Disposition, sprich Veranlagung. Es gibt in manchen Familien gehäuft entzündlich-rheumatische Erkrankungen, wozu auch das Sjögren Syndrom gehört.

Wenn du keine Beschwerden hast, kann es gut sein, dass die Erkrankung nicht ausgebrochen ist. Auffällige Blutwerte können dem Ausbruch um Jahre voraus gehen.
Du kannst jetzt nur abwarten, was der Rheumatologe dazu sagt. Hier wird dir niemand sagen können, ob du die Erkrankung nun hast oder nicht.

Da du positive SS-A und SS-B AK hast, muss während einer Schwangerschaft genauer geschaut werden.
Wenn man im Netz sucht, findet man Hinweise auch von Kliniken. Dort steht meist wöchentliche Kontrollen zwischen der 16. und 24. SSW. Das Risiko, dass es zu Störungen kommt durch den AK existiert hauptsächlich um die 20. SSW.

Hier hat eine Betroffene über ihre Erfahrung berichtet:
www.sjoegren-erkrankung.de/forum/diagnos...ak.html?limitstart=0
Bei ihr war alles gut gegangen.

Viele Grüße und alles Gute!
Nelke

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