ein <3-liches Halloo aus Bayern!

7 Jahre 6 Monate her #10585 von essie
Hallo Chirika,

ich hatte dazumal vor der 1. Schwangerschaft keine Medikamente gegen Rheuma genommen, da ich nicht ständig Beschwerden hatte. Na klar, eine Schwangerschaft ist ein hormonelles Großereignis, da kann sich das Autoimmunsystem umstellen; entweder es wird zahmer, aber es kann natürlich auch in die andere Richtung gehen. Und keiner weiß, wie es bei einem selber sein wird, selbst wenn die eigentliche Schwangerschaft grundsätzlich nach den selben Regeln bei jeder Frau ablaufen wird. :) Aber die eine hat in den ersten 3 Monaten mit Übelkeit zu kämpfen, die zweite die ganzen 9 Monate und die 3. hat gar keine Probleme. Also reagiert jeder Körper anders auf die hormonelle Umstellung. Und beeinflussen kann man das leider eher nicht. :dry:
Aber als Frau will man ja im allgemeinen Mama werden, ich denke, dieser große Wunsch sollte auch erfüllbar sein. Sicher kannst Du Dich dann auch noch beraten lassen. Aber ein Baby ist so was Großes und Schönes und Süßes....
Das entschädigt für manches..

LG Essie

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7 Jahre 6 Monate her #10586 von Problembärin
Problembärin antwortete auf ein <3-liches Halloo aus Bayern!
Hallo Chirika,
also mit dem Stress, da bin ich eine ganz große Vertreterin davon. Bei mir jedenfalls ist es so und auch schon bei der Rheumatoid-Arthritis als ich 17 war so gewesen. Ich habe 4 Kinder und die Schwangerschaften waren jeweils top obwohl mein Doc regelmäßig im Viereck gesprungen ist. Habe mich nicht abbringen lassen. Muss ja auch Verrückte geben, die mehr Kinder wollen.
Übrigens, ich habe Dich glaube ich noch nicht begrüßt. Das sei hiermit geschehen.

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7 Jahre 6 Monate her #10587 von chirika
Hallo Problembärin :)

Also haben sich die Symptome bei dir in den Schwangerschaften nicht verschlimmert? Das ist schön zu hören. Auch wenn ich mich nicht durch die Krankheit von einer Familienplanung abhalten lassen würde, so ist es doch beruhigend zu lesen, dass es nicht zwangsläufig Hölle werden muss. Da gebe ich essie vollkommen Recht (auch wenn ich noch nicht aus eigener Erfahrung sprechen kann): Die Bereicherung, die man durch ein Baby bekommt und dadurch, das eigene Fleisch und Blut aufwachsen zu sehen, würden die Strapazen wohl wirklich mehr als entschädigen... :)
Problembärin, hast du während der Schwangerschaften deine Medis normal weitergenommen? Oder reduziert?

Wende dein Gesicht der Sonne zu und die Schatten fallen hinter dich.

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7 Jahre 6 Monate her #10588 von Problembärin
Problembärin antwortete auf ein <3-liches Halloo aus Bayern!
Ich habe sie vorher abgesetzt, bisschen kühn aber ohne Folgen für mich.

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7 Jahre 6 Monate her #10589 von pucker
Hallo Chirika,
also ich bin auch der Meinung, dass Stress einen Schub auslösen kann.
Das sagte mir auch meine Ärztin, zu viel Stress ist für alle nicht gut, aber
bei unserer Krankheit nicht zu empfehlen :whistle:

Wie du schon selbst geschrieben hast bei dir damals, von jedem vielleicht ein bisschen. Todesfall ist ja an sich schon belastend genug, dann die Sache, das du deinen Freund vermisst hast, die Umstellung im neuen Land....
Klar kann man nur spekulieren, aber ich denke wie so oft, die Krankheit hat vielleicht in dir geschlummert und dann war alles einfach zu viel auf einmal und dann kams raus.

Also Bärin hat schon recht, jede Schwangerschaft ist anders und jeder Frau geht es dabei auch anders.

Meine erste Schwangerschaft mit war super. Ich hatte keinerlei Probleme, wusste von Sjögren noch nichts.

Bei der zweiten war ich 13 Jahre älter, wusste zwar von Sjögren auch noch nichts, doch hatte ich schon diverse kleinere Beschwerden dann und wann.
Doch in der Schwangerschaft wurde es bei mir schlimmer.
Wie gesagt, muss ja nicht bei jedem so sein, aber ich finde, man sollte wissen, dass man einen guten Arzt braucht, der sich mit Sjögren auskennt und es ernst nimmt. Was ich nämlich hinterher erst erfahren habe: In den ersten Wochen, also ich glaube bis zum 5. Monat, kann es wegen unserer Krankheit zu Komplikationen in der Schwangerschaft kommen.
Das war bei mir der Fall nur wusste niemand was von Sjögren.
Ich hatte damals sehr viel Glück, es ging alles gut.

Aber wenn ich das gewusst hätte, hätte mein Arzt vorher reagieren können.

Ich finde es besser so was im Hinterkopf zuhaben, das heißt ja nicht, es muss so kommen oder ich muss mich jetzt verrückt machen, aber man weiß im Ernstfall was zu tun ist :)

Und natürlich steht außer Frage: So ein kleines Baby ist natürlich was wofür sich alles lohnt und es macht auch vieles erträglich.

Da ich vor meinen Schwangerschaften noch keine Medikamente genommen habe, da ich ja nichts von Sjögren wusste, kann ich dir dazu nichts sagen.

Schöne Grüße
Pucker

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7 Jahre 6 Monate her - 7 Jahre 6 Monate her #10592 von caddy61
caddy61 antwortete auf ein <3-liches Halloo aus Bayern!
Hallo Chirika,
bei mir hatte es im Nachhinein immer mit extremen Stress zu tun, wenn eine Krankheit ausbrach.
Das 1. Mal nach dem Tod meiner Mutter und zusätzlichem Familienstreß: unklare
Beckenvenenthrombose mit starken Muskelschmerzen.
Nachdem ich mich wieder einigermaßen im Griff hatte und mit einer starken Erkältung
in eine harterkämpfte Reha fuhr: Hepatitis, Monatespäter als Autoimmunhepatitis diagnostiziert
Während der ganzen Zeit trieb sich Herr Sjögren wahrscheinlich schon in meiner Nähe herum.
Bis zur Diagnose dauerte es nochmal drei Jahre. Immer wenn ich zuviel Stress habe,
bekomme ich Schübe.
Zu den Schwangerschaftsproblemen kann ich nicht viel sagen, meine Tochter war schon fast erwachsen als alles begann.
Aber auch in der Schwangerschaft hatte ich schon Probleme nach dem Tod eines guten Freundes.
Also das Immunsystem spielt bei uns in Stresssituationen stärker verrückt als bei "Normalos".

Du bist noch so jung, vielleicht schaffst du es alles besser zu dosieren mit dem Bewusstsein
der Krankheit.

Munter bleiben!
Caddy

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