undefinierte Kollagenose und Vaskulis, bitte dringend um Rat

2 Monate 3 Wochen her #12412 von _Lina_123
Guten Tag Herr Dr. Tomiak,

bei mir wurde vor ein paar Wochen eine undefinierte Kollagenose bzw. das Sjörden Syndrom mit einer Vaskulitis diagnostiziert. Ich nehme seit ca. 6 Wochen 1 Tablette Quensyl am Abend (200 mg) und gleichzeitig Kortison, beginnend mit 15 mg , ich sollte es langsam runterdosieren und bin jetzt bei 10 mg.
Jetzt hat die Ärztin herausgefunden dass ich auch Kryoglobuline im Blut habe und dass die Vaskulitis daher kommt. Also die undefinierte Kollagenoso steht im Vordergrund und wird von der Vaskulitis und den Kryoglobulinen begleitet sozusagen.

Jetzt hat sie mich vorhin angerufen und mir das mit den Kryoglobulinen erkärt und gesagt ich soll ab morgen mit dem Quensyl aufhören, das würde mir dewegen nicht helfen und auf dem Kortison 10 mg bis zu unserem, nächjsten Termin in 2 Monaten bleiben.

Ich bin deswegen jetzt ziemlich verwirrt und auch verängstigt, da ich Angst vor dem Kortison als Medikament habe.

Ich verstehe auch nicht, wieso die Ärztin nicht wenigstens zuerst schaut ob das Quensyl nicht hilft, das wird doch grundsätzlich besser vertragen und ist eher als Basistherapie empfohlen, mit weniger Nebenwirkungen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich bald wenigsten eine kleine Erklärung kriegen könnte, da ich im Moment ziemlich verängstigt bin. Vielen Dank.
Lina

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2 Monate 3 Wochen her #12413 von Dr. Tomiak
Das ist für mich schwierig zu beantworten. Quensyl ist kein sehr starkes Medikament und eher für milde Verläufe, eine Kryoglobulämische Vaskulitis verursacht häufig eine stärker Entzündung, für die Quensyl zu schwach ist. Wenn Sie für zwei Monate 10 mg Kortison nehmen, ist das nicht allzu gefährlich. Möglicherweise bespricht die Rheumatologin dann ein anderes Medikament.
Wenn das Kortison gut wirkt, ist da zunächst einmal gut, die Dosis kann dann im Verlauf reduziert werden..
Fragen Sie beim nächsten Termin nach. Ob die Diagnose weiter undifferenzierte Kollagenose heißt, wenn jetzt eine spezifische Diagnose gestellt wurde, bleibt abzuwarten. Schreiben Sie sich Ihre Fragen auf, dass Sie sie stellen können. Das therapeutische Vorgehen der Kollegin ist für mich insgesamt nachvollziehbar.
Mit freundlichen Grüßen
Ch. Tomiak

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