Depression

10 Jahre 9 Monate her #2431 von billi
billi antwortete auf Aw: Depression
Liebe sonnemondundsterne,
das mit dem Eisen hört sich ja gut an. Ich hoffe, es hilft dir auch weiterhin so super!
Ich hab es bis jetzt noch nicht probiert.
ja, ich hatte mal ziemlich schlimme Depressionen. Seitdem nehme ich Zoloft, eine Therapie hab ich auch gemacht - die ist allerdings bald 10 Jahre her. Aber ich merke doch immer wieder wie mich diese negativen Gefühle versuchen wieder in Bann zu nehmen...
ich hab meine Blutwerte grad nicht da, ich muss sie raussuchen. Aber ich kann dir auch so sagen: ich hatte bis jetzt immer ein normales BSG und der FE-Wert war noch nie aus der Norm. Insofern ist die Eisentherapie vielleicht nicht bei jedem so hilfreich wie bei dir - jeder Körper hat ja seine eigenen Gesetze!
Schreib doch einfach mal in dem anderen Unterforum an Herrn Tomiak, welche Erfahrungen er mit Eisen und Depression gemacht hat, welche Erfahrungeberichte er da geben kann.
Und vielleicht magst du ja auch zum Sjögrentag am 17.März nach Berlin kommen?? Da kannst du solche Fragen bestimmt auch loswerden!
Ich wünsch dir weiter alles alles Gute, und dass das Eisen dir weiter so gut hilft!!!
Liebe Grüße, billi

you'll never walk alone

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10 Jahre 9 Monate her - 10 Jahre 9 Monate her #2453 von sonnemondundsterne
Bitte lesen:

Riesenzellarteriitis-Großgefäßvaskulitis

Begleitet wird die Erkrankung häufig von einer ausgeprägten Depression, die aber bei der richtigen Therapie in der Regel schnell verschwindet.

Ohne Kortisonpräparate geht es nicht! Typisch ist
das prompte Ansprechen auf Kortisonpräparate!

www.rheuma-liga.de/uploads/cattelaens/pu...hm/merkblatt_3.2.pdf
www.shz.de/dossiers/nordisch-gesund/arti...sch-gesund/browse/1/

Ich bin erfreut und gleichzeitig sehr geschockt, es ist bereits bekannt, dass es schwere Depressionen gibt die mit Kortison sehr erfolgreich behandelt werden können und mehrere Familienmitglieder betroffen sein können!!!

Warum werden solche WICHTIGEN Informationen der Öffentlichkeit verheimlicht????

Warum werden Menschen die an Depressionen leiden nicht auf hohe BSG+CRP und niedrige FE Werte untersucht?????

Warum versucht man keine Stoßtherapie mit Kortison???

Warum werden organische Beschwerden weiterhin als der Depression zugehörig abgewertet und als psychisch bedingt angesehen als sie als Anzeichen einer
organischen Erkrankung zu sehen???????

Depressionen gelten mittlerweile als Volkskrankheit und alleine in Österreich bekommen 10% der Bevölkerung von Ärzten Psychopharmaka verschrieben. Das ist der REINE WAHNSINN!!

Menschen mit Rheuma landen in der Psychatrie nur weil niemand eine entzündliche Erkrankung erkennt oder auch nicht die Mühe macht sie erkennen zu wollen!!!!!!!!!

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10 Jahre 9 Monate her #2476 von SteffiS
SteffiS antwortete auf Aw: Depression
Hallo,

ich habe Eure Beiträge mit Interesse gelesen. In der tollen Zusammenfassung (von billi) des Chats mit Dr. Tomiak sagt er auf eine Frage zu Depression hin glaube ich sinngemäß, daß diese beim Sjögren Syndrom als Folgeerscheinung der Belastung durch das Krankheitsbild auftreten, nicht aber durch entzündliche Vorgänge im Hirn.Also für mich ist das eher tröstlich. Ich bin seit 2006 stetig in die Depression gerutscht ohne zu handeln und landete dann 2010 für etliche Wochen in der Psychosomatik. Mir geht es besser, seit ich die Diagnose Sjögren kenne und weiß, daß die Beschwerden keine Einbildung sind. Obwohl genau das die Psychologen vermitteln und mir sogar rieten, meine damalige Quensil Therapie abzubrechen, weil ich ja nichts hätte...Das ist halt so der unterschiedliche Ansatz der unterschiedlichen Fachrichtungen:Die einen denken, alles mit Medikamenten behandeln zu können, die anderen alles mit Psychologie. Die Wahrheit ist meiner Meinung nach wieder mal die goldene Mitte und der wirklich gute Arzt ist der, der den Menschen als Wesen aus Körper und Geist versteht.
Die Herausforderung an mich als Patient ist es dann, aus beidem das Richtige für mich herauszugreifen und genau auf mich zu achten, um die eigene Signale richtig zu deuten.
Die psychologische Behandlung hat mir auch geholfen und seit vielen Monaten fühle ich mich emotional hinreichend stabil. Antidepressiva nehme ich keine. Das ist meine persönliche Entscheidung, stellenweise auch gegen ärztlichen Rat.
In der Rheumaklinik verordnete man mir Vitamin d mit dem Hinweis, dass das SjögrenPatienten oft mangelt und nötig sei zum Austausch von Botenstoffen im Hirn, die für "gute Gefühle" nötig seien.
Ich wünsche Euch allen Kraft! Steffi
Folgende Benutzer bedankten sich: burgmary

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10 Jahre 9 Monate her - 10 Jahre 9 Monate her #2494 von sonnemondundsterne
Hallo Steffi,

du schreibst: Mir geht es besser, seit ich die Diagnose Sjögren kenne und weiß, daß die Beschwerden keine Einbildung sind. Obwohl genau das die Psychologen vermitteln und mir sogar rieten, meine damalige Quensil Therapie abzubrechen, weil ich ja nichts hätte...

Das ist glaube ich bereits sehr vielen von uns passiert! Eine Gehirnwäsche, dass wir uns unsere Schmerzen nur einbilden und das unsere eigene Wahrnehmung nicht stimmt!

und du schreibst: Antidepressiva nehme ich keine. Das ist meine persönliche Entscheidung, stellenweise auch gegen ärztlichen Rat.


Steffi und das war sicher die richtige Entscheidung!

Zu dem Thema Psychopharmaka : Der Handel mit Psychopharmaka ist weltweit ein Milliardengeschäft!!!

Weltweit nehmen 100 Millionen Menschen Psychopharmaka, sogar an Kinder werden Psychopillen wie Hustenzuckerl verteilt! Ich finde es echt schockierend!

Es hat vor kurzem bei uns im Nachbarort einen Fall im Pflegeheim gegeben, eine Patientin hat sich geweigert Psychopharmaka zu nehmen und hat sich dann beschwert, bin echt neugierig wie die Sache ausgeht. Ich denke die Alten lassen sich das zum Glück auch nicht gefallen und wehren sich, dass sie zugedröhnt werden!

Es ist KEIN Einzelfall in Krankenhäusern und Pflegeheimen ist es bereits Routine, dass Patienten OHNE ihr Wissen und Einverständnis Psychopharmaka verabreicht werden!

Meiner Meinung nach wäre nicht mal bei 1 % die Behandlung wirklich angebracht, wenn man bedenkt, dass Leute bereits wegen unerkannten Eisenmangel Antidepressiva bekommen.

Apropo psychisch

Ein Beispiel:

Tatsächlich wurde bis Mitte der 1980er Jahre angenommen, psychischer Druck, seien die Hauptursachen für ein Magengeschwür. Das stimmt so nicht, denn die häufigste Ursache ist das Bakterium Helicobacter pylori.

Damals wurde einen Patienten Psychpax verordnet!

Was sagt ihr dazu ? EURE MEINUNG würde mich wirklich SEHR interessieren!!!!!!!!

Zur Info:

www.gesundheitsseiten.com/wirkstoffe-d-m...toffe-d-m/219-eisen-

Bei Entzündungen vermindert sich die Eisenresorption
Neurotransmitterbildung
-Eisen wird für die Bildung von Nervenbotenstoffen (Dopamin und Serotonin) benötigt. Bei einem Eisenmangel kann es deshalb zu Depressionen und/ oder Hirnleistungsstörungen kommen.

Ich kann nur immer wieder empfehlen falls sich jemand von euch müde und depressiv fühlt und zu nichts mehr aufraffen kann: Eisenwerte überprüfen!

Es fühlt sich einfach super an wenn der ganze Körper besser durchblutet ist!

Sportler haben bereits diese Wirkung erkannt und verwenden Blutdoping ( Blutkonserven und EPO ! )

Lg
Renate

euer EISEN-GURU ;-)

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10 Jahre 9 Monate her - 10 Jahre 9 Monate her #2510 von sonnemondundsterne
Hallo ich wünsche euch allen einen schönen Tag!

Sind alle sprachlos ?

Ich will unbedingt EURE MEINUNG wissen:

Ich denke mir wenn Depressionen gemeinsam mit Rheuma auftreten ( egal ob jetzt organisch oder psychisch als Folge der Erkrankung, ich behaupte selten bzw. nie als Ursache der Erkrankung ! )

wäre den Betroffenen auf jeden Fall mit einer besseren Schmerzbehandlung bzw. entzündungshemmenden Medikamenten mehr geholfen, was sagt ihr?

Denn Kortison, NSAR und Aspirin hilft mir bereits schon innerhalb einer halben Stunde bereits wesentlich und ich bin fest davon überzeugt, dass Psychotherapie bzw. Psychopharmaka keinen ähnlich guten Erfolg bei mir hätten!!

Was wünscht ihr euch von euren Ärzten??? Wünschen kann man ja ob die Wünsche in Erfüllung gehen ist eine andere Frage!!!

Ich wünsche mir eine bessere Schmerztherapie ( mein Rheumatologe glaubt dzt. ich fühle mich bei 7,5 mg Aprednislon wohl - so hat er das in meinen Arztbrief reingeschrieben, vermutlich weil er einfach ein Erfolgserlebnis braucht ! ) . Ich verschweige ihn, dass ich täglich 20 mg Aprednislon nehme ( dank der Sprechstundenhilfe bekomme ich jederzeit ein Rezept und ich werde sie sicher nie deswegen in Schwierigkeiten bringen! ) . Wenn der Arzt mir einfach nicht glauben weil, dass mir 7,5 mg nicht genügen um mich wohl zu fühlen!!

Meine Verdachtsdiagnose: Riesenzellarteriitis-Polymyalgia rheumatica

www.netdoktor.at/krankheiten/fakta/neu/r...zellarteriitis.shtml

Noch weiter Infos zum Thema Eisenmangelsyndrom:

www.rosenfluh.ch/rosenfluh/articles/down...senmangelsyndrom.pdf


Also wäre den Betroffenen auf jeden Fall mit einer besseren Schmerzbehandlung bzw. entzündungshemmenden Medikamenten mehr geholfen, was sagt ihr?

Vielleicht können wir gemeinsam für eine bessere Behandlung kämpfen, gemeinsam sind wir stark!!!

Lg
Renate

ZUR INFO:

Welche Beschwerden verursacht die Riesenzellarteriitis?

Patienten mit Riesenzellarteriitis fühlen sich meist sehr krank. Sie leiden unter Abgeschlagenheit, eventuell Fieber, Gewichtsverlust, Nachtschweiß, Appetitlosigkeit, Schwäche und/oder Depressionen. In machen Fällen kann die Erkrankung auf diese Allgemeinsymptome beschränkt bleiben. Weitere Beschwerden hängen davon ab, welche Blutgefäße betroffen sind.

Befällt die Gefäßentzündung auch Arterien, über die Arme oder Beine mit Blut versorgt werden, kommt es schon nach kurzem Laufen oder Heben zu rascher Ermüdung mit Schmerzen in der Muskulatur. Erst nach einer Erholungspause kann die Tätigkeit dann fortgesetzt werden.

Bei der Polymyalgia rheumatica sind symmetrisch auftretende, heftige Schmerzen im Bereich von Schultergürtel und/oder Hüfte charakteristisch. In der Nacht sind die Schmerzen dabei oft besonders stark. Die Arme reagieren bei einigen Patienten empfindlich auf Druck oder Berührungen; morgens fühlen sie sich steif an, im Laufe des Tages bessert sich die Beweglichkeit. Ursache dieser Beschwerden ist eine begleitende Entzündung der die Gelenke innen auskleidenden Bindegewebe (Synovitis).

Bei Blutuntersuchungen ist die Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG) enorm erhöht. Ebenso steigt die Anzahl der weißen Blutkörperchen (Leukozytose), während die Zahl der roten Blutkörperchen absinkt (Anämie).

Mit der Therapie sollte sofort begonnen werden, sobald die Diagnose gesichert ist. Kortikoide werden zunächst hochdosiert gegeben, um die Entzündungsreaktion in den Blutgefäßen zu unterbrechen. Sobald Besserung eintritt, wird die Dosis langsam reduziert und die Gabe über etwa ein bis zwei Jahre mit der kleinsten noch wirksamen Dosis fortgesetzt.

Es wird vermutet, dass eine erbliche Veranlagung in Kombination mit einem bislang unbekannten Auslöser (Umweltfaktor) zum Ausbruch der Erkrankung führt.

www.netdoktor.at/krankheiten/fakta/neu/riesenzellarteriitis

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10 Jahre 9 Monate her #2534 von hatho
hatho antwortete auf Aw: Depression
Hallo, Billi,
Depressionen gehen wohl mit jeder schweren Erkrankung einher.
Das Leben ist plötzlich eingeschränkt. Ich kämpfe zur Zeit auch
wieder mit einer großen Traurigkeit, die ich aber mit niemand
teilen kann. Ich versuche die schönen Seiten des Lebens zu sehen und mich halt bei anderen und für andere mitzufreuen, aber es gelingt oft nicht. Jeden Morgen freu ich mich über meine warme Dusche. Es ist ein mühsamer Anfang, aber eben ein Anfang.Es sind nur die kleinen Dinge, die uns auffangen. Mach
Dir selbst eine Freude. Blumen, eine schöne Weihnachtsdeko oder
was Du Dir wünscht. Und denk dran, Du bist mit der Krankheit
nicht allein. Hatho

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