Begutachtung bei der Rentenversicheurng wegen EU

10 Jahre 3 Monate her #1403 von anja
Hallo Ulrike,

uns werden nur Steine in den Weg gelegt. Dabei sind wir mit der Krankheit SS doch schon genug bestraft, oder??

Drücke Dir die Daumen beim Gutachter.Wonach der beurteilt, weiß man nicht.
Ich selbst warte auf den Bescheid von der Rentenanstalt. So wie ich hier alles so lese, werde ich ja sicherlich auch eine Ablehnung bekommen.

Bist Du im Sozialverband???Ich lasse alles vom Sozialverband machen. Die legen dann sofort Widerspruch ein. Zeitweise habe ich keine Kraft für solche Auseinandersetzungen.

Den ersten Widerspruch hat der Sozialverband jetzt bei den % eingelegt.

Teile uns bitte mit, wie Dein Besuch beim Gutachter verlaufen ist.
Gruß Anja

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10 Jahre 3 Monate her #1405 von Ulrike Cerny
Hallo Anja, es ist schon, wieder von Dir zu hören. Wie du dir ja denken kannst, bin ich im Moment ganz unten. Mir graut vor dem Gutachter. Ich weiß ja schon, wie es dort abgeht. Der letzte hat Fragen gestellt und die durfte ich nur mit ja oder nein beantworten. Was da rauskommt, kannst du dir denken. Meine Krankenakte sieht aus wie "Stille Post" In den letzten Berichten stimmt schon gar nichts mehr. Wie will er auch in einer Stunde alles erfassen und aufschreiben. Es ist der Gutachter der Rentenversicherung, er arbeitet für sie und wird von ihnen bezahlt. Also will er die RV zufriedenstellen. Die Antwort wird wieder sein, daß ich 8 Stunden täglich arbeiten kann mit vielen Einschränkungen. Die Einschränkungen nützen mir gar nichts. Ich bin ja schon kaputt vom Streß im Bad und dem Weg zur Arbeitsstelle. Ich habe es bei meinem letzten Arbeitgeber durch. Durch das SS muß ich auch stündlich, auch nachts zur Toilette. Da bin ich früh total zermatscht und auf der Arbeit habe ich jedesmal Streß bekommen, wenn ich zur Toilette mußte. Ich habe die Beschwerden des SS jetzt seit 1991 und die Diagnose wurde erst vor 3 Jahren gestellt. Aber die Diagnose nützt uns auch nichts. Du sagst es, die Ärzte können mit uns nicht umgehen. Es sollte bloß mal ein behandelnder Arzt oder Gutachter die Seite im Internet aufmerksam durchlesen, dann wäre ihnen vieles verständiger. Nicht mal mein Rheuma-Arzt gibt sich mehr Mühe. Nur schnell wieder raus, das Wartezimmer ist voll und er schafft seine Termine nicht. Es ist nach Jahren immer noch so, daß mich ein Facharzt zum Nächsten schickt. Aber ich muß mir den Streß nicht antun. Wenn ich in Altersrente gehe und die Klage vorbei ist, so oder so, werde ich die Arztbesuche einschränken. Die Rezepte für die Tabletten schicken sie mir auch schon so zu. Am besten geht es mir, wenn mir niemand Streß macht und den habe ich hoffentlich bald überstanden.
Drücke mir für den 6.9. noch mal die Daumen, dann melde ich mich.
Viele Grüße und Kopf hoch!
Ulrike

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10 Jahre 3 Monate her #1408 von Carola
Hallo Ulrike und alle SS-Geplagte,
wenn ich Deine Berichte lese, Ulrike, wird mir richtig bange, da ich wirklich erst am Anfang dieser Prozedur bin. Bei mir wurden, wie schon geschrieben REHA und EU-Rente abgelehnt und ich habe über den Sozialverband Widerspruch eingelegt. Bei der REHA hat sich jetzt der med. Dienst meiner Krankenkasse eingeschaltet, da dieser eine REHA befürwortet. So habe ich einen kleinen Hoffnungsschimmer auf eine REHA. Das Problem mit einer Begutachtung ist bei mir gewesen, dass ich an diesem Tag recht gut drauf war. Da wurde dann auch das SS angezweifelt, er schaute mir unter die Zunge und sagte: "Sie haben ja ausreichend Speichel." er kann sich nicht vorstellen, dass der Speichel nur vom Salagen kommt. Und wenn man so etwas von einem Rheumatologen hört, wird einem Angst und Bange.
Ulrike ich wünsche Dir für den 06.09. alles Gute, hoffentlich hast Du mal einen Arzt, der mit dem SS auch etwas anzufangen weiß.Also toi, toi, toi
Viele liebe Grüße carola

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10 Jahre 3 Monate her #1410 von Schneeflocke
Hallo Ulrike, habe deinen Beitrag zum Gutachter gelesen. Es ist schon traurig wie die mit einen umgehen.Wenn Du es Dir zutraust, lass diese Woche vor dem Gutachtertermin
all Medikamente weg,damit es Dir so richtig schlecht geht. Und stelle dem Gutachter
gleich zu Anfang die Frage, ob er sich mit dem Sjoegren-Syndrom auskennt und über
das nötige Fachwissen verfügt. Denn wie Du schreibst, hasst Du nichts mehr zu
verlieren. Ich wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg und das es dieses mal klappt.
Viele liebe Grüsse Marion.

Nicht weil es so schwer ist,
wagen wir es nicht,sondern weil wir es nicht wagen,ist es schwer.

Dateianhang:

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10 Jahre 3 Monate her #1431 von Ulrike Cerny
Hallo, Marion,
vielen Dank für deine Anteilnahme. Auch dein Tip war sehr gut und hilfreich. Ich überlege, wie ich ihn umsetze. Wahrscheinlich heute abend und morgen früh. Mein Mann fährt mich, obwohl er Nachschicht hat. Ich kann heute nicht viel machen, bin nach ein paar Minuten schon wieder am Ende. Draußen ist es auch so schwül. Geht es Euch auch so, daß ihr bei diesem Wetter nicht rausgehen könnt. Die Sonne halte ich nicht aus und auch im Schatten sind noch 50 % der UV-Strahlen, die meine Haut nicht so schnell verarbeiten kann, sagt mein Rheumaarzt und dann kommt es ganz schnell zu einem Schub.
Also bis bald.
Ulrike

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10 Jahre 3 Monate her #1432 von Ulrike Cerny
Hallo, Anja, habe mir jetzt ein Antragsformular für den Sozialverband schicken lassen. Durch deinen Tip bin ich im Internet fündig geworden. Bisher wußte ich, daß es so etwas gibt, aber nicht, wie es heißt und wenn ich bei der Krankenkasse nachgefragt habe, haben sie es behandelt, als wäre es die Stasi. So geheim. Sicher wollen sie dort, daß so wenig wie möglich Kranke im Sozialverband sind. Der weiß ja wie er mit ihnen umgehen muß.
Bis bald. Ulrike

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